17. Januar 2012

Berlin by Pen: Bode-Museum | Bode Museum


Die Reise durch Berlin geht weiter: Neulich zeichnete ich das Bode-Museum, das auf der Berliner Museumsinsel am nördlichen Zipfel liegt. Es wurde im Jahr 1904 als Kaiser-Friedrich-Museum eröffnet. Die Umbenennung erfolgte 1956, als man es nach seinem ersten Direktor Wilhelm von Bode benannte, der auch den Bau des Museums für die von ihm zusammengestellte Gemälde- und Skulpturensammlung anregte.
Ernst von Ihne, ein Leib-und-Magen-Architekt von Kaiser Wilhelm II., errichtete (zusammen mit Max Hasak) das Gebäude ganz im Geschmack eines Monarchen: Äußerlich in Formen des Neobarock, erweckt es Assoziationen an ein etwas größeres Lustschloss. Die Lage tut ihr übriges, um dem repräsentativen Bau zu Geltung zu verhelfen. Im Inneren geht das Stilprogramm weiter mit einer aufwändigen Eingangshalle im gleichen Stil, in der ein Reiterstandbild des Großen Kurfürsten steht (eine Kopie eines Werkes von Andreas Schlüter). Unter anderem findet sich auch eine große Halle, die sogenannte "Basilika", in den Formen der italienischen Renaissance. In die Innenausstattung sind Originalteile aus den Epochen integriert, die zitiert werden.
Das Bode-Museum wurde in den Jahren 2000-2006 umfassend restauriert. Allerdings gab es gleich nach der feierlichen Wiedereröffnung einen Verdacht auf Holzwurmbefall in den frisch gebohnerten Böden der Ausstellungshallen...

My journey through Berlin continues with the Bode Museum, sitting at the top of the Museum Island in Berlin. It was opened in 1904 as the Kaiser Friedrich Museum. The name was changed in 1956 into the name of its first director and initiator, Wilhelm von Bode, who brought together a remarkable collection of paintings and sculptures which needed an adequate place to be exhibited.
Ernst von Ihne, a favoured architect of german emperor Wilhelm II, was assigned (together with construction manager Max Hasak) to build the museum, and the result was after Wilhelm´s fancy: Appearing in the style of an neo-baroque building, it leads to associations with a pleasure palace or summer residence of a monarch from the 17th or 18th century.
Historicist style order continues in the interior of the Bode Museum with a representative neo-baroque entrance hall and, amongst others, a grand hall in the taste of the italian renaissance (the so-called "basilica"). Original design elements from the epochs are integrated in the architecture.
The Bode Museum was closed for restoration in 2000 and reopened in 2006. However, there were rumors about a woodworm affection of the new floors shortly after...