29. April 2012

Puppenhaus | Doll´s House



Eins meiner Hobbys ist, ein Puppenhaus zu bauen. Ich habe leider nur wenig Zeit dafür, aber es macht mir einfach riesigen Spaß, diese Welt in klein nach meinen Vorstellungen zu konstruieren. Dieses Haus, das nach verschiedenen Vorbildern aus dem späten 19. Jahrhundert in Form einer Villa aus dieser Zeit konstruiert ist, benötigt zum Beispiel noch dringend ein Dach, auf das ich den Dachreiter setzen kann, der im letzten Bild stehend hinter dem Giebel zu sehen ist. Außerdem fehlen noch ein paar Fenster und das Bad muss (nach einem Muster, das ich selbst entworfen habe) noch zu Ende gefliest werden (Bild 7). Die Supra-Porten über den Türen sind alle nach meinen Entwürfen in Handarbeit entstanden und zeigen florale Muster, die vom Jugendstil inspiriert sind. Das erste Bild zeigt das Deckengemälde im großen Hauptraum im Untergeschoß, das nach den "vier Jahreszeiten" konzipiert ist: In der oberen linken Ecke beginnend, zeigt es den Zyklus von Winter, Frühling, Sommer und Herbst (im Uhrzeigersinn).
Es macht Spaß, sich in diese Arbeit zu vertiefen, und sie muss bald einmal abgeschlossen werden. Die Kinderzahl in meiner Umgebung wächst einfach ständig, und außerdem sind schon alle Möbel da und warten darauf, hinein gestellt zu werden.

One of my hobbies is to build and construct a doll´s house. Having very little time to return to the site ;-), I am working on this one now. The house still misses some of its window details and the roof, not to mention some fitting like the completion of the tiles in the bathroom, that are made from my own designs (pic. 7). The first picture shows the ceiling painting of the main room in the basement. I call it "The Four Seasons" because of the allegories in each corner: Starting with Winter on the upper left, then going on to Spring on the upper right, Summer on the lower right and Autumn on the lower left. In the house, there is also a music room, a sleeping room, a kitchen and a writing room. Not to mention the staircase, which can be seen in pictures 5 and 6.
The overall design of the house and the facade was inspired by a general type of "villa" from the late 19th century, using a mix of "historic" styles like Renaissance and a sort of middle-age-carcass, combined with Art Nouveau. It was quite popular at the turn of the century 100 years ago to use this combination, especially, as seen here, in Germany. I had fun to attach some details of buildings that I know from my home area.
It will still need many hours to finish it, but I won´t give up. The furniture is already complete.

24. April 2012

Berlin by Pen: Checkpoint Charlie


Wieder bin ich unterwegs in Berlin mit Stift und Papier! Diesmal geht es an den berühmten Checkpoint Charlie, den ehemaligen Grenzübergang an der Friedrichstraße. Nach dem Mauerbau 1961 wurde er als Übergang für Diplomaten und Militärs eingerichtet. Da er der dritte durch die Amerikaner ins Leben gerufene Kontrollpunkt dieser Art war, wurde er, dem internationalen Buchstabieralphabet gemäß, mit dem Anfangsbuchstaben "C" belegt.
Am 27. Oktober 1961 standen sich hier sowjetische und amerikanische Truppen als Folge der (nicht zuletzt durch den Mauerbau) angespannten Lage zwischen den östlichen und den westlichen Besatzungsmächten gegenüber. Glücklicherweise kam es zu keinem Gefecht, obwohl die Kommandanten auf beiden Seiten Order hatten, im Notfall das Feuer zu eröffnen. Der Checkpoint Charlie war der Ort dramatischer Fluchtversuche, die zum Teil tödlich verliefen. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der tragische Tod des Maurergesellen Peter Fechter im Jahr 1962.
Im links gelegenen Haus ist das bekannte "Café Adler" untergebracht, das auf den Standort der früheren "Apotheke zum Adler" an selber Stelle zurückgeht. Nach dem Fall der Mauer veränderte sich seine Rolle vom früheren "Mauerblümchen" an der Grenze zwischen Ost und West zum Treffpunkt an zentraler Stelle in der "neuen Mitte" Berlins.

Berlin by Pen! I portrayed a highly famous part of the city in this picture of "Checkpoint Charlie", the border crossing between eastern and western germany that once was installed by american troops on Friedrichstraße for diplomats and the military. The third installed crossing, it was named after a word beginning with the letter "C".
Checkpoint Charlie was the place where american and soviet troops faced each other on october 27th, 1961, when tension about the building of the Berlin Wall and the restrictions against the rights of the western allies in Berlin grew more and more acute. Fortunately, it did not end in a battle. Apart from that, it was the place of several desperate aims to escape the GDR which sometimes ended in the killing of the fugitives, most notable the tragic death of Peter Fechter.
The old building on the left still houses the "Café Adler" (Café "Eagle"), which was named after an old pharmacy that once hold the same place and was called "Apotheke zum Adler". After the Berlin Wall fell, it was suddenly situated in the heart of the town and became a new meeting point for western- and eastern-based citizens.

18. April 2012

Sanssouci


Ein weiterer Teil der Kulissen für "Der Müller von Sanssouci" ist fertig: Für eine Außenszene brauchen wir eine Ansicht vom Schloss. Hier ist sie!
Nicht vergessen: Am 9. Juni wird das Stück in Potsdam in der alten Mühle bei Schloss Sanssouci uraufgeführt.

This is another prop for the paper theatre play "The Miller of Sanssouci":  
We need an exterior view of the palace, and here is it!
Don´t forget: On June 9, 2012, the play around Frederick the Great and his quarrel with the miller of the windmill nearby the palace of Sanssouci, will have its premiere inside the historic mill of Sanssouci.

13. April 2012

Save the Date: "Der Müller von Sanssouci" Premiere 9. Juni 2012 in der Mühle von Potsdam | "The Miller of Sanssouci" Paper Theatre Premiere on June 9, 2012 in the Historic Mill of Sanssouci, Potsdam


Dieser Hintergrund, der im Stück "Der Müller von Sanssouci" - den das Papiertheater Invisius am 9. Juni 2012 in der Mühle bei Schloss Sanssouci in Potsdam uraufführen wird - eine Rolle spielt, ist nun fertig. Ich bin schon sehr aufgeregt, wie denn die erste Aufführung eines solchen Theaterstücks, für das ich die Kulissen mache, werden wird!

This backdrop for the paper theatre play "The Miller of Sanssouci" by the paper theatre Invisius of Rüdiger Koch is now finished. I am very excited how the premiere of the first play that I am doing the props for will be!

4. April 2012

Berlin by Pen: Hackesche Höfe


Meine zeichnerische Reise durch Berlin ist noch lange nicht beendet... diesmal war ich an einem ganz besonderen Lieblingspunkt von mir: Den Hackeschen Höfen.
Dieses große Ensemble aus mehreren Gewerbe-Höfen, 1906 mitten in Berlin eröffnet, ist für mich untrennbar verbunden mit dem Namen eines der ganz großen Jugendstil-Künstler: August Endell. Er bekam den Auftrag, die Hofseiten im ersten Hof und auch die Innenausstattung dort gelegener Räume zu übernehmen. Das bescherte den Berlinern wohl eins der schönsten Jugendstil-Treppenhäuser der Stadt in einem öffentlichen Gebäude, dass man auch heute noch bewundern kann, wenn man das in den Höfen gelegene Kino besucht. Ein wunderbares Gebäude, leicht und verspielt und doch von einer Wucht, die die Wirtschaftskraft seiner Zeit deutlich spürbar macht.

My journey through Berlin by pen continues with a visit to the Hackesche Höfe, a wonderful and, speaking of its architecture, playful commercial area from 1906. 
It was August Endell who was assigned to design the facades and some of the interiors of the first yard. That´s how Berlin became one of its finest Art-Nouveau-exteriors and a beautiful staircase of the same style. You still can see it when you visit the cinema inside the first courtyard. The facades in the same are made of enameled bricks in different colors, applied to imaginative patterns of great taste. A nice place to be and inhale the commercial crafts and power of Berlin´s bygone times.

2. April 2012

Schwarzarbeit | Illicit Work


Auf den Bildschirmen in den Berliner U-Bahn-Zügen werden täglich Cartoons von toonpool-Mitgliedern aus aller Welt gezeigt. Am 28.03. war dort "Schwarzarbeit" von mir zu sehen. Ich freue mich sehr darüber!

The screens in the Berlin subway are showing a toonpool-cartoon each day from artists all over the world. I am happy that on March 23 my cartoon "illicit work" was shown there!