4. April 2012

Berlin by Pen: Hackesche Höfe


Meine zeichnerische Reise durch Berlin ist noch lange nicht beendet... diesmal war ich an einem ganz besonderen Lieblingspunkt von mir: Den Hackeschen Höfen.
Dieses große Ensemble aus mehreren Gewerbe-Höfen, 1906 mitten in Berlin eröffnet, ist für mich untrennbar verbunden mit dem Namen eines der ganz großen Jugendstil-Künstler: August Endell. Er bekam den Auftrag, die Hofseiten im ersten Hof und auch die Innenausstattung dort gelegener Räume zu übernehmen. Das bescherte den Berlinern wohl eins der schönsten Jugendstil-Treppenhäuser der Stadt in einem öffentlichen Gebäude, dass man auch heute noch bewundern kann, wenn man das in den Höfen gelegene Kino besucht. Ein wunderbares Gebäude, leicht und verspielt und doch von einer Wucht, die die Wirtschaftskraft seiner Zeit deutlich spürbar macht.

My journey through Berlin by pen continues with a visit to the Hackesche Höfe, a wonderful and, speaking of its architecture, playful commercial area from 1906. 
It was August Endell who was assigned to design the facades and some of the interiors of the first yard. That´s how Berlin became one of its finest Art-Nouveau-exteriors and a beautiful staircase of the same style. You still can see it when you visit the cinema inside the first courtyard. The facades in the same are made of enameled bricks in different colors, applied to imaginative patterns of great taste. A nice place to be and inhale the commercial crafts and power of Berlin´s bygone times.