27. Juli 2012

Chorin












Eine der vielen guten Seiten an Berlin ist, dass man schnell mal draußen ist und sich gleich in einer völlig anderen Welt wieder findet. Neulich bin ich an einem Ort gewesen, der ungefähr eine Dreiviertelstunde mit dem Zug aus der Innenstadt entfernt ist und den ich schon lange mal besuchen wollte: Das mittelalterliche Kloster Chorin, eine Zisterzienser-Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert. Lange Zeit dem Verfall preisgegeben, entdeckten es im 19. Jahrhundert Kulturgrößen wie Karl Friedrich Schinkel als bedeutendes Beispiel der Backsteingotik wieder und setzten sich für seinen Erhalt ein. Das gärtnerische Umfeld gestaltete Peter Joseph Lenné.
Es ist eine wunderschöne Gegend, man vergisst die Großstadt und kann sich wie in einem Bilderbuch über Ritter, Minnesänger, Edelfräulein und Mönche fühlen.

One of the best things about Berlin is that you can move out of the city very easily and find yourself in a beautiful landscape, helping to forget the stresses of the capital. Lately I went to Kloster Chorin, a place I wanted to see as long as I live here. It is an original medieval convent, build by the Cistercians in the 13th century. For a long time, it was abandoned and declining, until in the 19th century Karl Friedrich Schinkel and others stated its outstanding architecture, as an example of the Brick Gothic.
It is a wonderful and peaceful area, embedded in a park region by Peter Joseph Lenné, the famous landscape and garden architect. You can feel like in a book about knights, minstrels, ladies of the castle and monks.