26. Oktober 2012

Schloss Babelsberg / Babelsberg Palace














Suchen Sie eine Kulisse für Ihren nächsten Dracula-Film? Ich habe den perfekten Drehort für Sie: Schloss Babelsberg. Noch ist es nur notdürftig von außen gesichert, es bröckelt der Putz, und das verleiht dem Gebäude im Tudor-Stil einen Hauch von einem Gruselschloss. Schloss Babelsberg wurde ab 1833 in mehreren Etappen für den späteren Kaiser Wilhelm I. und seine Frau Augusta gebaut, der erste Entwurf stammte noch von Karl Friedrich Schinkel. Nach seinem Tod wurde das Gebäude durch Ludwig Persius und Johann Heinrich Strack erweitert, womit es sich immer mehr von dem von Schinkel konzipierten Landhaus entfernte und zu einem Komplex heranwuchs, der auch auf Drängen Augustas immer eklektischer wurde. Zu DDR-Zeiten waren hier unter anderem das Fernsehen und eine Richterschule untergebracht. Zur Zeit wird das Gebäude, dessen Innenräume (darunter auch der beeindruckende, über zwei Etagen gehende Tanzsaal mit neogotischem Gewölbe) noch gut erhalten sind, saniert, wobei nun mit den Aussenarbeiten begonnen wird. Es lohnt sich aber, es im jetzigen Zustand anzuschauen, wenn man einen Faible für´s Gruseln hat. Zumal, wenn man es bei hereinbrechender Dämmerung besichtigt...

Are you searching for a backdrop for a Dracula movie? I´ve got the perfect location for you: Schloss Babelsberg. Its provisional secured facade gives the vast and eclectic complex a haunted look, especially if you go there by dawn. Twilight in Babelsberg? It will scare you off!
Schloss Babelsberg was build from 1833 on for the later german emperor William I. and his wife Augusta. First plans were drawn by Karl Friedrich Schinkel, after his death the plans were altered and the building was, also on Augusta´s suggestion, more and more transformed into a picturesque sequence of the most beautiful gothic elements. Later architects were, most notably, Ludwig Persius and Johann Heinrich Strack.
During the time of the GDR, the palace gave home to the television department and a lawyer´s school. Now that the partially well preserved rooms (especially worth to be seen is the two-story ballroom) are restored, it´s time for the facade, too. But go there now, as long as the grounds still have their gloomy character. And go there by breaking dawn, if you don´t have a faint heart...