30. März 2013

Frohe Ostern! / Happy Easter!


Auch wenn Weihnachtsmann und Osterhase dieses Jahr wohl die Betriebszeiten verwechselt haben: Ich wünsche allen frohe und schöne Ostern!

Even if the Easter bunny and Saint Nick seem to have confused their shifts: A Happy Easter, everyone!

29. März 2013

Bologna








Ich bin seit kurzem zurück aus Bologna, von der Kinderbuchmesse, die dort alljährlich stattfindet. Es ist die weltgrößte Messe, auf der sich alles einzig und allein um´s Kinderbuch dreht! Dieses Jahr sogar zum 50. Mal. Für gewöhnlich ist um diese Zeit schönes Frühlingswetter in der Stadt, aber diesmal hatten wir richtig Pech: Die ganze Zeit war es kalt und verregnet, sogar in den Messehallen blieb ich lieber in Jacke, Mütze und Schal. Trotzdem habe ich mich sehr gefreut, viele Menschen - von Verlagen oder Kollegen - wieder zu sehen, die ich immer gerne sehe, und diese Messen sind eine tolle Gelegenheit dazu. Natürlich gab es auch schöne Bücher zu entdecken und in der Illustratoren-Ausstellung viele Originale zu bewundern. Ach ja, und damit man hier nicht nur Regenbilder von Bologna sieht, zum Abschluss noch eine Abendstimmung aus meinem Fenster auf die Kirche San Pietro aus einem früheren Jahr:


Back from Bologna from the 50th International Children´s Book Fair! It was a rainy thing. Still, Bologna is a wonderful town, but if you rush through the fair halls with your cap and a scarf on you sadly think back to the previous fairs that boosted with good weather. But it was as good as always to see many lovely people again, hug a friend you see only once in a year, and discover new and beautiful books and artwork. And to leave this post with at least one picture showing good weather: on the bottom you see the view from my window during the evening, from a year that was sunny and warm...

27. März 2013

Neu / New: Ben Biemer




Ben Biemer, ein Kinderbuch, das ich für den Esslinger Verlag illustriert habe (Cover und schwarz-weiß-Innenillustrationen), ist nun im Buchhandel zu haben. Ben bekommt zu seinem 10. Geburtstag ein Smartphone geschenkt, auf dem er eine App entdeckt, mit der er sich auf den Planeten seiner Träume beamen kann. Hätten wir so etwas nicht alle gern? Ich freue mich besonders über die schöne Verarbeitung des Covers.

Ben Biemer, a children´s book I illustrated for Esslinger (a cover and black-and-white illustrations), has now been released. Ben is a young boy who gets a smartphone on his 10th birthday, which he discovers to be able to beam him up to his dream planet. Now, who wouldn´t like to have one of these? I especially am fond of the nicely manufactured book jacket.

21. März 2013

Damian & Alexander # 2 ist da! / Damian & Alexander # 2 is here!






Er ist da! Der neue Band von Damian & Alexander "Dschungelliebe" ist eingetroffen. Ab sofort kann man ihn im Comicfachhandel und überall bestellen. Ich freue mich wahnsinnig über dieses neue Abenteuer der beiden mit Tempo, Humor und opulenten Bildern! Bitte kräftig bestellen und weiterempfehlen, denn es lohnt sich sehr! JUCHUU!

It´s here! The new Damian & Alexander Volume "JungleLove" is here and ready to order via your local comic dealer and everywhere. I am soooo happy about this new adventure which comes with lots of humor, action and sumptuous pictures. Please order and recommend, it´s worth every panel and page! Thank you! And: HOOORAY!

19. März 2013

Drachen in Transsilvanien / Dragons In Transylvania






















Auf Einladung des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt (rumänisch: Sibiu) reiste ich nach Rumänien und hielt dort gestern eine Lesung zu meinem Buch "Max, der Drachenschreck" (Gerstenberg Verlag). Anschließend habe ich den Kindern gezeigt, wie man Drachen zeichnet! Und das in einem Landstrich, der auch Transsilvanien genannt wird. Es war eine wundervolle Veranstaltung, die Kinder haben sich gefreut, wenn ich ihnen einen Drachenkopf gezeichnet habe, an den sie dann äußerst phantasievolle Drachenkörper zeichnen konnten. Anschließend bekamen sie noch einen Button mit einem Bild aus "Max" und Maikäfer und andere Tierchen aus Schokolade. Es war wirklich sehr schön!
Und mindestens ebenso schön ist Hermannstadt selbst, ein phantastisch gebautes Zentrum (2007 war sie Kulturhauptstadt Europas) mit einer Oberstadt auf einem Hügel, reich an restaurierten, historischen Gebäuden, Kirchen, Spuren der sozialistischen Vergangenheit und atemberaubenden Aussichten, denn als Hintergrund dieser ganzen Schönheit dienen die majestätischen Karpaten mit ihren schneebedeckten, über 2000 Meter hohen Gipfeln. Nur schwer habe ich es geschafft, mich davon zu lösen und die Heimreise anzutreten, so sehr hat mich dieses Land und die Stadt fasziniert. Und ich bin sehr neugierig darauf geworden, mehr davon zu sehen.

Invited by the German Cultural Center of Hermannstadt, Romania, I traveled to Sibiu to do a play reading of my children´s book "Max, the dragon fighter" (published in Germany by Gerstenberg). Afterwards, the kids and I were drawing dreadful dragons together! I drew the head, they drew the body. In the end, they all became badges with a picture from "Max"and chocolate. All was so well organized by the Center and soooo much fun!
And it was a big surprise to me how incredibly beautiful Romania and Sibiu (the romanian name for Hermannstadt) is. The city is sitting in the region of Transylvania on a mountain plateau, consisting of a historic centre (beautifully restored, it was the European Capital of Culture in 2007) with buildings from all periods, but mostly renaissance and baroque. It made a very unique and holistically aesthetic impression on me. On top of that, the majestic Carpathian Mountains are the background for all this beauty. It. is. absolutely. LOVELY. Go there!

10. März 2013

Skizze / Sketch


Nach Michelangelos Darstellung des Propheten Jesaja am Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle.

From Michelangelo´s depiction of Isaiah on the ceiling of the Sistine Chapel.

9. März 2013

Krankenhaus Moabit / Moabit Hospital














Das Krankenhaus in Berlin-Moabit war mal fast so angesehen wie die Berliner Charité, und berühmte Ärzte forschten und operierten hier. Seit den frühen 2000er Jahren ist das Krankenhaus aufgelöst, verschiedene Einzelpraxen und andere Unternehmen sind seitdem in den Gebäuden untergebracht. Das Gelände liegt in einer Art Dornröschenschlaf: Teilweise stehen die Gebäude leer, hier und da spürt man Vernachlässigung, ein Hauch von Ungewissheit liegt über allem. Stellenweise sieht man noch Kriegsschäden an den ehemals stattlichen Gebäuden, andere wiederum machen einen erstaunlich gut erhaltenen Eindruck. Im zweiten Weltkrieg wurde ein Großteil des Areals zerstört, prägende Gebäude (von Ludwig Hoffmann erbaut) fielen der Spitzhacke zum Opfer, nüchterne Ergänzungen und Neubauten ersetzten die an barocken Schlössern orientierten Vorgänger. Dennoch ist gerade diese Mischung aus Alt und Neu, eingebettet in ein parkartiges Ambiente, faszinierend - es scheint, als bewege sich der Ort zwischen den Zeiten, und diese Zeiten seien angehalten.

The hospital ground in Moabit was once almost as reputable for health service as the famous Charité. Since the beginning of the millennium, it has been closed and the buildings were let to different private surgeries, health-caring businesses and other companies. Walking through the park-like lot, you can get a feeling of being captured between times: There are a lot of old buildings, originating from the late nineteenth and early twentieth century, as well as some newer attempts, a great deal of them slowly deteriorating. Some of the old ones still have a whiff of being only provisorily rebuild, since the Second World War hit the hospital ground seriously. Some of the major buildings (being erected by architect Ludwig Hoffmann in an elegant and beautiful style borrowed from baroque palaces) that once distinguished the whole area were heavily destroyed and, over the years, replaced. What still can be seen tells of the wide and garden-like atmosphere that once accorded to the ideal of a Belle Epoque hospital. It is the mixture of this lavish old grandeur and the new, sometimes brutal annexes, all of it slightly falling in disrepair and forgotten, that makes this place like being stuck in the middle of a time shift, only waiting to be rediscovered.