30. April 2015

DIY Stuckrosette restaurieren IV / Restoring a Stucco Rose IV


Nach reichlich Trocknungszeit ist aus der teilweise zerbrochenen Rosette nun wieder ein ganzes Stück geworden.


Kurzer Check der Rückseite: Ist der Kleber auch gut durch die Risse gedrungen? Wenn nicht, verfuge ich mir kritisch vorkommende Ritzen nachträglich noch mal mit etwas Kleber.


Nun beginnt der spannende Teil! Mit Modellgips aus dem Baumarkt muss ich abgeplatzte, nicht mehr vorhandene Teile der Rosette nachmodellieren. Zum Glück sind es nicht so viele und eher Details.


Erstmal wird Gips angerührt.


Wenn er eine cremige Substanz hat, ist er zum verarbeiten und modellieren goldrichtig.


Munter (und mutig) drauflos modellieren hilft! Bei diesem profilierten Rand hilft mir die Kuhle, in der ich mit den Fingern schön über den Gips streichen und ihn so formen kann, solange er noch weich ist. Er trocknet erstaunlich schnell.


Mit etwas Wasser schön nachmodellieren und glatt streichen - voilà! Sieht doch schon ganz gut aus, oder?


Alle groben Unregelmäßigkeiten sind geglättet, fehlendes nachmodelliert - nun muss alles gut durchtrocknen.


Nach dem Trocknen: Der Gips ist schneeweiß geworden.


Hier und da sieht die Oberfläche noch etwas grob aus. Feines Schleifpapier glättet eventuell nicht ganz gelungenen Übergänge zwischen den nachmodellierten Stellen und der Originalsubstanz. Aber Vorsicht: nicht zu viel wegnehmen! Eher mit feinem Schleifpapier vorsichtig anpassen.


Fertig! Ich wüsste nicht, was ich noch tun könnte: die Farbe ist ab, alle Originalteile miteinander fest verklebt, Risse und Fehlstellen sind mit Gips ausgebessert - die Rosette ist zum Einbau an der Decke bereit! Ich übergebe sie dem Maler und bin gespannt, was er daraus macht.