28. Oktober 2016

Speisezimmer an Bord der "Nautilus" überarbeitet / Dining Room aboard the ’Nautilus’ refined


Ich habe den Entwurf für das Speisezimmer an Bord der "Nautilus" für mein "20.000 Meilen unter dem Meer"-Projekt noch mal etwas verfeinert. Die Türgriffe fehlen allerdings immer noch :).

Für mehr zu dem Projekt:


I did a refined version of the dining room aboard the ’Nautilus’ for my ’20000 Leagues under the Sea’ project. Door handles are still missing, though :).

For more on the project, please go to:


15. Oktober 2016

Inktober


Leider habe ich keine Zeit, in diesem Jahr regelmäßig bei Inktober mitzumachen - aber heute hatte ich etwas Zeit, also habe ich mir etwas vorgenommen, was mir meistens ziemlich am Herzen liegt: Verschwundene Architektur. Dieses Haus, im sogenannten "Mock-Tudor"-Stil erbaut, wurde vor kurzem in Brooklyn, New York abgerissen (16 Nevins Street). Errichtet wurde die Fassade (und nur die, denn das eigentliche Haus ist viel älter) laut Brownstoner.com um 1922 von dem Architekten Arthur Starin (der laut meiner Recherchen offenbar auch Maler war). Auf dieser Internetseite wird, wie ich denke, ganz richtig gesagt, dass die Fassade außergewöhnlich ist in dem Sinne, dass sie alle Merkmale des "nachgemachten" Tudor-Stils perfekt zitiert: absichtlich assymetrisch angebrachte Balken, verschiedene geometrische Motive und eine malerische Bewegung in der Fassade (der zusätzliche Giebel in der dritten Achse von links - und die letzte Achse ganz links ist ein Vorsprung im Gebäude - gestaltet in etwa in der Art eines flandrischen Lagerhaus-Dachvorsprungs). Am Kamin links oben zeigt sich eine Katze im Oval! Sie haben auf der website ganz recht, wenn sie es als "gem", als "Kleinod" bezeichnen.
Traurigerweise wurde das Haus vor kurzem abgerissen, um einem recht gesichtslosen Wolkenkratzer Platz zu machen. Schade, dass es nicht erhalten blieb - denn solche Art Architektur wird immer seltener.
Das Haus und seine Geschichte werden auch in einem Artikel in der New York Times von Christopher Gray besprochen.

Unfortunately I don’t have the time to participate in this year’s Inktober so much - but today, I had a little spare time that I wanted to spend inktoberish on a matter that is really important to me: Lost architecture. This building, erected in so-called mock-tudor style on 16 Nevins Street, Brooklyn, New York, was torn down recently to make way for a really faceless skyscraper. According to Brownstoner.com the facade was remodeled in this ’alpine’ tudor style by architect Arthur Starin in 1922. The house itself was home to a famed restaurant (’Joe’s’ by Joe Sartori, owner of the building) that was essential to the New York political elite, as I understood.
On the website it is said with much legitimation that this house was really unique (even if I’m not from new York and haven’t seen it in real - even from the pictures in the net you can say that, I think). Just notice the ’movement’ in the facade - the small gable on the third axis from the left, or the bay window on the far right, which is more or less, designed in the fashion of a freight house hatch from Flanders, I’d say). The chimney on the upper left has a cat in an oval placed on its shaft! Such a beautiful composition.
The house and it’s story are also featured in a New York Times article by Christopher Gray.

12. Oktober 2016

Ein Abend in Tunbridge Wells / An Evening in Tunbridge Wells


Ein kleiner Ausblick auf ein aktuelles Comic-Projekt. Ein Abend in Tunbridge Wells.

Small glimpse onto a comic page in the works. This panel depicts an evening in Tunbridge Wells.

11. Oktober 2016

Speisezimmer an Bord der "Nautilus" / Dining Room aboard the ’Nautilus’


Erste Farbskizze für das Speisezimmer an Bord der "Nautilus" für mein "20.000 Meilen unter dem Meer"-Projekt. Die Tür am hinteren Ende ist aus Eisen. Die gelben Farbflächen darin sind aber kein Glas, sondern Tapete. Das feine Rankenwerk ist aus Schmiedeeisen.
An der Decke: Ein Oberlicht aus Buntlas, elektrisch beleuchtet.
Der Übergang von Wand und Decke ist mit einer Hohlkehle aus Holz, das weiß gestrichen ist, gestaltet, in der sich an den Längsseiten des Raumes zwei gegenüberliegende Archivolten befinden, in denen Gemälde angebracht sind, die Motive zu Meer- und Wasserthemen zeigen (dasjenige Gemälde, das an der Stelle über dem Schrank rechts ist, habe ich dabei erstmal weggelassen).
Der Boden ist mit rotem Teppich ausgelegt. Zugegeben habe ich auf diesen erstmal nicht viel Aufwand verwendet. Die Wand ist bis in etwa Brusthöhe mit einer Täfelung versehen, darüber ist gelbe Tapete bis zum Beginn des Übergangs von Wand zu Decke angebracht. Die gelben Flächen an den unteren Bereichen der Türflügel sind Stoßbleche aus Messing. Die Türgriffe habe ich erstmal weggelassen, aber das sind sehr einfach zu erfindende Elemente, die ich auch beim Übergang zur Reinzeichnung zu diesem Raum im späteren Artwork hinzufügen kann, das dann auf diesem Entwurf basiert. Hinzufügen sollte ich wahrscheinlich auch eine kleine Galerie um die Tischkanten der Wandkonsole rechts. Wir sind immerhin auf einem Schiff, und da sollte nichts so einfach herunterfallen können, was auf solchen Flächen abgelegt wird (vor allem nicht in einem Esszimmer).



Finished color sketch of the dining room aboard the ’Nautilus’ for my ’20000 Leagues under the Sea’ project.
The frame of the double door on the back is made of cast iron, while the fine twine work in the yellow tapestry fields is made of wrought iron. The yellow parts in the door itself are colored parts, or tapestry, no glass (the door is fully made of cast iron, though). The room has a glass roof electrically lit from behind. The moulding has two opposite archivolts with sea-related motif paintings (I spared the one in the field over the cupboard). There is red carpet on the floor (I didn’t give much attention to that, admittedly, in this sketch), and the walls are paneled with wood up to chest height from where there is yellow tapestry which goes up to the moulding made of wood, but painted in white. The yellow parts in the lower half of the door are brass baffle plates. I spared the door handles, but this is something easily to design when it comes to the final artwork in the comic. And there will have to be something like a small railing or so on the top of the table on the right - were’e on a ship and there should be some protection against things falling from surfaces, I guess. But that, too, will be easy to add in the final appearance in the graphic novel.

20000leaguesunderthesea.tumblr.com

2. Oktober 2016

Pierre Arronax’ Kabine an Bord der "Nautilus” (Farbe) / Pierre Arronax’ cabin aboard the ’Nautilus’ (colors)


Ich habe die Zeichnung von Pierre Arronax’ Kabine aus "20.000 Meilen unter dem Meer" farbig überarbeitet - ihr erinnert euch vielleicht, ich hatte hier einen Entwurf gepostet. 

Im Roman heißt es, Nemo sei großzügig mit der Unterbringung seiner Gäste an Bord der "Nautilus". Daher muss es sich auch ein wenig in der Farbigkeit ausdrücken, dass die Einrichtung hochwertig ist - gute Hölzer, elegante Ausstattung (zum Beispiel Goldauflagen an den weiß lackierten Möbeln und Täfelungen) und wertvolle Tapete.


I did a colorized version of Pierre Arronax’ cabin in ’20000 Leagues under the Sea’ - you might remember, I did a draft of that room to find out how Nemo would house ’guests’ on his ship here

In the novel it is said Nemo is not chintzy with the accomodation of Arronax, Conseil and Ned Land aboard the ’Nautilus’, so the interior has to be a bit lavish - and you should find that impression also in the colors. So: fine wood choices, elegant interior (gold applications on white coated furniture and paneling for example) and valuable tapestry.

20000leaguesunderthesea.tumblr.com