7. August 2017

Jules Vernes "Rhumkorffscher Apparat" / Jules Verne’s ’Rhumkorff’ lamp


In Jules Verne’s Roman ”20.000 Meilen unter dem Meer" findet eine Lampe Erwähnung, die Kapitän Nemo und seine Mannschaft zur Beleuchtung benutzen, wenn sie in Tiefen hinabsteigen, in denen das Licht schwindet. Es ist eine Lampe, dessen grundsätzliches Funktionsprinzip der Autor dem Induktionsapparat von Heinrich Daniel Rhümkorff nachempfand. Diesen stellte Rhümkorff 1855 auf der Weltaustellung in Paris vor, und da "20.000 Meilen unter dem Meer" in den Jahren unmittelbar darauf entstand, liegt es nahe, dass Verne hier versucht hat, neueste technologische Entwicklungen für seinen Roman zu verwenden.

Die Lampe wird bei Verne etwas anders beschrieben als hier; ich habe eine Synthese aus (für damalige Zeiten) "modernem" Design und dem Aufbau des "Rhumkorffschen Apparats" wie bei Verne beschrieben versucht, um dem Design meine eigene Note zu geben. Wichtig war mir vor allem etwas Fließendes, Strömendes, Geschwungenes am Design, hier für das Gestänge um den (vor Stößen sicherlich zu schützenden) Glaskolben, in dem das Licht brennt.


In Jules Verne’s scientific novel "Twenty Thousand Leagues under the Sea" the author describes a lamp that captain Nemo and his crew use to illuminate their deep sea abyss descents (when wearing diving suits). The ’Rhumkorff’ lamp, as it is named, draws inspiration from the induction coil principle that Heinrich Daniel Rhümkorff displayed on the Paris World Fair of 1855. "Twenty Thousand Leagues" was written in the period after that and it seems that Verne saw Rhümkorff’s invention as the best ’up to date’-inspiration for the portable lamps he wanted Nemo to have.

The lamp is described a bit different from my design here, but I wanted to find a synthesis of the description found by Verne and the more ’modern’ design I had in mind. So I added a flowing, curling brass rail that keeps the glass bulb inside from pushes from the outside that could destroy it. ’Cause we don’t want Nemo and his brave men standing all alone down there in the dark, don’t we?